Denkfabrik von Mein Urlaubsglück:
„Dialog und intensive Zusammenarbeit müssen in unsere Branche zurückkehren“

Hannover, 13. Januar 2022. – Die deutsche Reisebranche braucht für die kommenden Monate mehr Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sowie einen intensiven Dialog untereinander und mit den Kunden. Zu diesem Schluss kommt eine Denkfabrik-Session, zu der Mein Urlaubsglück, die unabhängige Kooperation der RITA AG für mobile Reiseberater:innen, acht Manager aus verschiedenen Teilen der Touristik nach Levi in Lappland eingeladen hatte.

„Im ersten Jahr der Pandemie gab es so viel Austausch wie selten in der Reisebranche. Wir haben konferiert, demonstriert und uns öffentlich als kooperierende Branche gezeigt. Das hat in den vergangenen Monaten deutlich nachgelassen – was in unseren Augen nicht nur schade, sondern bei auslaufenden Überbrückungs-Hilfen geradezu kontraproduktiv ist“, sagt Kurt Koch, Vorstandsvorsitzender der RITA AG, des Mutterunternehmens von Mein Urlaubsglück. „Die Touristik ist ein People’s Business, das müssen wir untereinander und auch unseren Kunden gegenüber leben. Rendite und Kennzahlen bilden selbst keine Strategie, sondern sind das Ergebnis einer klugen Strategie. Es muss immer darum gehen, vor allem die Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Auf den ersten Blick eine Binsenweisheit – aber wir laufen gerade Gefahr, dass jeder nur noch auf sich selbst und seine eigenen Zahlen schaut. Der Dialog miteinander muss in allen Teilen unserer Branche schnell wieder intensiviert werden.“

Folgende vier Punkte möchte die Denkfabrik als erstes Statement veröffentlichen:

  • Alle Spieler der Branche müssen möglichst gemeinsam anpacken und die Zukunft mitgestalten. Niemand darf lediglich zuschauen, was sich verändert. Große internationale Digital-Unternehmen stehen bereit, in eine geschwächte deutsche Touristik zu stoßen. Zusammenarbeit muss es ermöglichen, dass möglichst viele Touristik-Unternehmen in Deutschland überleben und weitermachen können.
  • Die Zusammenarbeit muss den Kunden gegenüber viel stärker herausgestellt und kommuniziert werden. Beispielsweise die Vorteile einer Pauschalreise in Verbindung mit persönlicher Reiseberatung. In dieser Kombination gewährleisten alle beteiligten Leistungsträger echte Hilfe im Fall der Fälle, nicht nur in unsicheren Zeiten. Dadurch wird für die Kunden ein deutlicher Mehrwert generiert im Vergleich zu selbst gebuchten einzelnen Reisebausteinen.
  • Social Media muss in der Kundenkommunikation eine viel größere Rolle als bisher spielen, denn dort sind die Kunden in stark wachsendem Maß anzutreffen. Das in den sozialen Medien übliche Share-Prinzip ist zudem das ideale Mittel für eine demonstrative Vernetzung und Zusammenarbeit.
  • Nachhaltigkeit muss in der Reiseproduktion und im Reisevertrieb noch mehr Sichtbarkeit erhalten. Viele Zielgebiete wie beispielsweise auch Lappland bieten nicht nur originäre Naturerlebnisse, sondern bereits heute passende Produkte für umweltbewusste Reisende.

Die Erfahrungen der Reiseberater von Mein Urlaubsglück bestätigen die Einschätzungen der Teilnehmer der Denkfabrik: Aus der intensiven Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und aus ihrem engen Kontakt zu den Kunden heraus konnten sie diesen ein umfassendes Gefühl von Sicherheit vermitteln und daher 2021 trotz der Pandemie gute Buchungszahlen erreichen.

Neben Kurt Koch nahmen an der Denkfabrik von Mein Urlaubsglück teil: die Hotelvertreter Christos Tassakos (Daios Cove Luxury Resort) und Vangelis Vassiliou (Grecotel), Thomas Wiedau vom Flugticket-Großhändler Aerticket, Ender Karadag vom Veranstalter FERIEN Touristik/Coral Travel, Udo Lutz von TUI Cruises, Steffen Buder als Vorsitzender des Verbands selbstständiger Reiseberater Deutschlands (VSRD), Thorsten Schumacher, Reiseberater der Kooperation Mein Urlaubsglück, und Matthias Gürtler, Chefredakteur von „Touristik aktuell“. Lappland wurde bewusst als Austragungsort der Denkfabrik gewählt, um mit einem großen Abstand zum Alltag in Deutschland miteinander diskutieren zu können. Über eine Fortsetzung denken Kurt Koch und die weiteren Beteiligten bereits nach.

Über die RITA AG
Mit der technischen Plattform der RITA AG arbeiten gegenwärtig drei Kooperationen, die sich an selbstständige Reiseberaterinnen und Reiseberater wenden: AER Mobile (ein Joint-Venture mit der AER Kooperation), travelista Reisevertrieb (ein Joint-Venture mit Lufthansa City Center) und Mein Urlaubsglück. Die RITA AG stellt den drei Kooperationen unter anderem hochmoderne und webbasierte Beratungs- und Buchungstechnologie sowie effektive und erfolgreiche Social-Media-Kampagnen zur Verfügung.

Über Mein Urlaubsglück
Mein Urlaubsglück ist eine Marke der RITA AG, unter der selbstständige Reiseberaterinnen und Reiseberater unabhängig von Veranstaltern, Fluggesellschaften oder sonstigen Anbieterinteressen ganz im Sinne ihrer Kundinnen und Kunden beraten, den Traumurlaub finden und buchen. Die hochmoderne und webbasierte Beratungs- und Buchungstechnologie ermöglicht Zugriff auf die gleiche umfassende Auswahl an Veranstaltern wie in klassischen Reisebüros – zu denselben Preisen. Über moderne Omnichannel-Technologie können für jeden Kunden individuelle Angebots-Websites erstellt werden, individuelle Pakete aus Einzelleistungen werden über Cockpit Holidays erstellt und abgesichert. Reiseberater, die mit Mein Urlaubsglück zusammenarbeiten, bieten vollen Service und sind echte Unternehmer.

Das Versprechen von Mein Urlaubsglück an Reiseberaterinnen und Reiseberater:
UNABHÄNGIGKEIT, FLEXIBILITÄT, INDIVIDUALITÄT.
Darauf basiert das Versprechen an die Kunden:
ALLE ANGEBOTE. ALLE PREISE. UNABHÄNGIGE BERATUNG. 100 PROZENT FLEXIBEL.

PR-Kontakt für RITA AG und Mein Urlaubsglück:
XSP Kommunikation, Beate Zwermann, E-Mail: zwermann@xsp-frankfurt.de,
Telefon: +49 69 / 713749810, mobil: +49 170 / 9955455.

Publiziert u.a. in:

Touristik aktuell Artikel vom 29.10.2020

touristik-aktuell.de– 18.01.2022